Zur Startseite - Home

Auf ein Wort...

Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken.

Brief an die Hebräer 10,24

Der Brief an die Hebräer, ein literarisch wunderbares Zeugnis des Urchristentums, das sich an eine verunsicherte Gemeinde wendet. Eine Gemeinde, die Zuspruch, Ermutigung und ein klares Bekenntnis bedurfte. Möglicherweise noch in der Erwartung einer Endzeit und der Wiederkehr Christi, soll er die Gemeindeglieder bestärken und zum guten Werk auffordern.

Dieser Text, ein zutiefst diakonischer Zuspruch, trifft uns in einer Zeit, in der wir auch eine große Verunsicherung erfahren. Es ist kein Despot, der uns droht oder unseren Glauben verfolgt. Es ist ein Virus, der uns Menschen individuell bedroht und unsere Gesellschaftsentwürfe grundsätzlich in Frage stellt. Vieles, das selbstverständlich erschien, funktioniert so nicht mehr. Das aufeinander Achthaben muss unter dem Eindruck einer Pandemie neue Wege finden. Sich gegenseitig ermutigen oder tröstlich die Hand zu reichen, kann nicht wie gewohnt und nicht ohne Irritation stattfinden. Viele gute Formen unseres Zusammenlebens wurden grundsätzlich in Frage gestellt. Nicht wenige Menschen zogen sich in die eigenen vier Wände zurück. Gemeinschaft ist nicht wünschenswert, sie ist bedrohlich.

Und nun? Wie leben wir unter diesem Eindruck? Wie sieht Achtsamkeit für den Nächsten aus, dem ich nicht begegne? Wie ist es mit der Nächstenliebe und mit guten Werken, wenn man sich selten oder gar nicht sieht?

Es bleibt das feinsinnige Wahrnehmen, das genaue Hinsehen, das Nachfragen – auch in der Kommunikation über Telefon oder Video. Es bleibt ein Angebot zur Unterstützung auch auf Distanz. Das aufeinander Achthaben ermöglicht die guten Werke. Es geht nicht um Achtsamkeit, die nur auf mich schaut. Es geht um die Achtsamkeit für den Bruder und die Schwester, den Mitmenschen, auch wenn Abstand zum Schutz notwendig ist.

Diakon Carsten Böhrnsen

 

Wochensprüche / Wochenlieder

  • Erntedank (04.10.)
    „Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit.“ | Ps 145,15
    EG 502 - Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit / EGE 15 - Auf, Seele, Gott zu loben
  • 18. So. nach Trinitatis (11.10.)
    Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. | 1. Joh 4,21
    EG 414 Lass mich, o Herr, in allen Dingen / EG.E 30 Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn

  • 19. So. nach Trinitatis (18.10.)
    Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen; denn du bist mein Ruhm. | Jer 17,14
    EG 324 Ich singe dir mit Herz und Mund / EG.E 24 Da wohnt ein Sehnen tief in uns
  • 20. So. nach Trinitatis (25.10.)
    Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert: nichts als Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. | Micha 6,8
    EG 295 Wohl denen, die da wandeln / EG 408 Meinem Gott gehört die Welt

 

 

Auf und ab
Wind und Wellen
und mein Boot viel zu leicht
viel zu dünn meine Haut
zwischen Chaos und Klarheit
ich kämpfe – Du kommst
Bist Du es wirklich?
Ich wag es
verlasse
was nicht wirklich verlässlich
fass Deine Hand
such Deinen Blick
setz meinen Fuß
auf Dein „Fürchte dich nicht!“

© Cornelia Grzywa
http://www.grzywa.de/

 

„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt
und erstirbt, bleibt es allein.
Wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“

Johannes 12,24

Weisheit der Ähren

Wer sein Korn in die Erde verschenkt
setzt sein Vertrauen in den Himmel

© Paul-Friedrich Klein

 

 

   Informationen

  » Kontakt
  » Impressum

  Folgen Sie uns auf:

Folgen Sie uns auf Facebook!Folgen Sie uns auf Twitter!Lesen Sie mehr bei Issuu!Sehen Sie unsere Filme auf YouTube!

[Neu:] Wohnangebot in Nazareth

Hier klicken - zum Wohnangebot
Wir laden Sie ein als Mieter die Möglichkeiten der Diakonischen Gemeinschaft Nazareth kennenzuzlernen...


AltenpflegerIn werden ...

Hier klicken - Zur Teilzeit-Ausbildung AltenpflegerIn


Nützliche Links
Aktuelles
Kontaktformular
Aktuelles Bethel

 

Informationen
Direktion
Impressum
Datenschutz
Tipps zum Datenschutz
Barrierefreiheit
Presse Bethel

Service
Sitemap
Downloads

Die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel sind wegen Förderung mildtätiger, kirchlicher und als besonders förderungswürdig anerkannter gemeinnütziger Zwecke nach dem Freistellungsbescheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaftsteuerbescheid des Finanzamtes Bielefeld-Außenstadt, StNr. 349/5995/0015, vom 26.03.2020 für den letzten Veranlagungszeitraum nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.
OK

Diese Webseite verwendet nur die technisch notwendigen Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen. Weitere Informationen.

© 2021 v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel